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 Hongkong
ist und bleibt ein Erlebnis pur.
Es eine Stadt voller Kontraste. Geschäftsleute im feinen Nadelstreifen,
dicht an dicht mit alten chinesischen Männern, die im Pyjama ihre
Singvögel spazieren führen. Der Roll-Royce neben der Rikscha.
Überall stehen Garküchen.
Hongkong ist eine Welt für sich. Ich war bereits
6 Mal in Hongkong und habe bislang noch nicht alles gesehen. Ich bin aber
immer wieder fasziniert von dieser chinesischen Tradition mit westlichen
Sitten und Gebräuchen. Die
Wurzeln dieser Stadt liegen (im wahrsten Sinne des Wortes) in der alten
Kunst des FUNG SHUI. Dies ist der Glaube, dass das Glück von den
Elementen Wind (fung) und Wasser (shui) herrührt. Auch das Spirituelle,
religiöse Praktiken und Aberglaube, sind ein wesentlicher Teil des
Lebens. Der Glaube an Glückszahlen und Fung Shui durchdringt die
Stadt. Jede Wohnung, Büro oder jeder Neubau wird Fung Shui-Ritualen
unterzogen, damit sich die Bewohner richtig wohl fühlen. Baupläne
für Wolkenkratzer unterliegen der Prüfung eines Fung-Shui-Meister.
Als
ich das erste mal nach Hongkong reiste, habe ich mir vorher die Stadt
mit Hilfe einer Straßenkarte regelrecht erarbeitet. Wenn ich heute
spät in der Nacht in Hongkong eintreffe, führt mich mein erster
Weg, nach einer angenehmen Dusche, in die Temple Street
zum Stanley Market und schon tauche ich in die angenehme, spezielle Atmosphäre
Hongkongs ein. Dieser Markt bietet alles, was das Herz begehrt. Selbst
Designermarken, die man eigentlich nur in den noblen Boutiquen bekommt,
kann man dort als Überschussproduktion erwerben. Für mich ist
Hongkong ein einziges Warenhaus. Die Geschäfte und Märkte quellen
über von Waren - oft dienen die Bürgersteige als zusätzliches
Schaufenster.

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