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Gegen 20 Uhr begann das Fest. Um Buddha zu ehren, standen überall Blumenarrangements, Butterlämpchen, Behälter für Räucherwerk, Reis, Früchte und Schalen mit Wasser vor dem Altar. Frauen und Männer saßen getrennt auf dem Boden. Es wurde stundenlang gebetet und der Vorbeter rezitierte Texte aus den heiligen Schriften. Ich wußte nicht mehr wie ich sitzen sollte. Ich mochte mich auch nicht bewegen, da die Frauen um mich herum völlig vertieft dem Vorbeter zuhörten oder mitgebetet haben. Abwechselnd schliefen mir die Beine ein auf denen ich saß. Gegen 22 Uhr war ich erlöst. Die anwesenden Frauen brachten jetzt ihre selbstgekochten Speisen herein. So viele Reisgerichte habe ich bisher noch nicht auf einmal gesehen. Es waren köstliche und für mich als Europäerin auch nicht so schmackhafte Speisen dabei. Ich war aber sehr tapfer und habe das mir gereichte Essen gegessen. Die Frauen, die die Speisen verteilten, legten mir einfach immer wieder etwas auf dem Teller. Selbst wenn ich dankend verneinte. Während des Essens setzte Musik ein und einige Frauen bildeten einen Kreis und fassten sich an die Hände und fingen zu tanzen an. Die Tänze fingen sehr langsam an und wurden dann immer ekstatischer. Mich holten die Frau auch immer wieder in den Kreis um mitzutanzen. Doch bei einer abendlichen Temperatur von noch 28 Grad und der hohen Luftfeuchtigkeit, die sonst wie geschaffen für mich ist, musste ich passen und war auch froh, dass ich nicht den Sari angezogen habe, denn der hätte sich bei mir bestimmt nicht lange gehalten. Fazit der Geschichte - Sari tragen muß geübt werden. Ich übe immer noch.
...der etwas andere Urlaub...
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